Forschung

In dem überwiegend aus Drittmitteln finanzierten Julius Wolff Institut arbeiten zurzeit über 90 Mitarbeiter in fachlich spezialisierten Forschungsfeldern. Das Institut gliedert sich in vier Professuren, die zusammen sieben Arbeitsgruppen koordinieren. Diese werden von jungen Wissenschaftlern geleitet, die dadruch mehr Verantwortung für ihr Projekt, aber auch für die Mitarbeiter, Forschung und Publikationen haben.

Die Professuren der Muskuloskeletalen Biomechanik von Georg Bergmann und Hendrik Schmidt beschäftigen sich dabei mit der biomechanischen sowie funktionalen Beurteilung des muskuloskeletalen Systems während der Regeneration und nach endoprothetischem Ersatz und finden sich in den Arbeitsgruppen der Belastung und Bewegung und Biomechanik der Wirbelsäule wieder.

Georg Duda verantwortet die Professur der Muskuloskeletalen Regeneration, die sich neben den Grundlagen der Knochenforschung und der verschiedenen biologischen und mechanischen Aspekte der Knochenheilung auch mit den zellulären Prozessen bei der Regeneration beschäftigt.

In der Arbeitsgruppe Regeneration und Wiederherstellung von Frau Professor Britt Wildemann werden Ursachen für muskuloskeletale Erkrankungen  und mögliche Therapieoptionen erforscht. Im Vordergrund stehen pathologische Sehnenveränderungen und Knochenheilungsstörungen, sowie die Entwicklung und Untersuchungen von heilungsstimulierenden Methoden.

Im Forschungsverbund Overload-Prevop streben wir an, den frühen Beginn der mechanisch induzierten Osteoarthrose zu erforschen und gezielt zu modulieren, um letztlich präventive Strategien anbieten zu können.