Julius Wolff Institut
In dem überwiegend aus Drittmitteln finanzierten Julius Wolff Institut arbeiten über 70 Mitarbeiter in fachlich spezialisierten Teams. So untersucht die Arbeitsgruppe Biologie der Knochenheilung auf molekularer und Gewebeebene die an der Frakturheilung beteiligten Zellen und Faktoren sowie deren Interaktion, um gezielte Stimulationen zu ermöglichen. Das Team Mechanobiologie analysiert die Einflüsse mechanischer Größen auf biologische Prozesse während der muskuloskeletalen Regeneration. In der Arbeitsgruppe Stimulation der Knochenheilung werden Methoden zur positiven Beeinflussung der Knochenregeneration entwickelt. Im Vordergrund stehen z. B. Implantate als Wirkstoffträger (Drug Delivery System) sowie Untersuchungen der heilungsstimulierenden Wirkung von Knochenersatzmaterialien. Mit der Biologie adulter mesenchymaler Stammzellen beschäftigt sich das Team Zelltherapie, das zellbasierte therapeutische Ansätze optimiert und Targetgene für diagnostische Zwecke identifiziert. Die Arbeitsgruppe Ultraschallspektroskopie & Akustischen Mikroskopie beschäftigt sich mit der Wechselwirkung von Ultraschall mit biologischen Geweben und Zellen sowie deren Ausnutzung für diagnostische und therapeutische Zwecke. Die biomechanische sowie funktionale Beurteilung des muskuloskeletalen Systems während der Regeneration und nach endoprothetischem Ersatz steht bei den Teams Muskuloskeletale Biomechanik, Instrumentierte Implantate und Wirbelsäule im Vordergrund. Mittels rechnerischer Analysen und in vivo Messungen am Patienten werden funktionale sowie biomechanische Zusammenhänge untersucht, Implantate und deren Einpassung optimiert sowie Planungs- und Navigationssyteme entwickelt.
In einem Forschungsverbund arbeiten alle Teams mit weiteren wissenschaftlichen und klinischen Forschungseinrichtungen zusammen.