Energiestoffwechsel bei der Frakturheilung

Ziel diese Projektes ist es, metabolische Faktoren zu identifizieren, die zu Knochenheilungsstörungen beitragen. Dazu werden vergleichende Analysen des Energiestoffwechsels bei normaler und beeinträchtigter Knochenheilung durchgeführt.

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Der Begriff Metabolismus stammt von dem griechischen Wort “metabolḗ” ab und bedeutet Veränderung. Eine Änderung und stete Anpassung des Energiestoffwechsels ist im Besonderen während der Geweberegeneration essentiell. Bereits in den frühen 30er Jahren des letzten Jahrhunderts konnte David Cuthberson nachweisen, dass Knochenheilung mit einem erhöhten Energiestoffwechsel einhergeht. Neuere Forschungsarbeiten legen nahe, dass die Aktivität, Funktion und Differenzierung von Immunzellen, mesenchymalen Stroma- und anderen Vorläuferzellen durch ihren Energiestoffwechsel gesteuert werden. Alle diese Zellen tragen überdies wesentlich zur Knochenheilung bei.

Um den Einfluss der metabolischen Reprogrammierung auf das Heilungsergebnis genauer beschreiben zu können, analysieren wir im Rahmen dieses Projektes lokale Stoffwechselprozesse in unterschiedlichen Phasen normaler und beeinträchtigter Knochenheilung. Unser langfristiges Ziel ist es, mit den gewonnenen Erkenntnissen neue therapeutische Konzepte zur Behandlung gestörter Knochenheilung zu entwickeln.