Intraoperative Zelltherapie

Unser Ziel ist es, anhand der Untersuchung verschiedener Zellen des Blutes neue Erkenntnisse zu gewinnen, um Knochenheilungsstörungen entgegenzuwirken.

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Die Bildung neuer Blutgefäße und die gezielte Steuerung der Inflammation sind wesentliche Faktoren in der initialen Phase der Knochenheilung. Störungen während dieses frühen Stadiums können dazu führen, dass sich die Frakturheilung verzögert oder vollständig ausbleibt.

Im Rahmen unseres Projekts untersuchen wir verschiedene Zellpopulationen des peripheren Blutes hinsichtlich ihres Einflusses auf die Knochenheilung mit einem besonderen Fokus auf angiogene und inflammatorische Prozesse. Im Besonderen erforschen wir die Funktion der CD31+ Zellpopulation, welche u.a. Monozyten, naïve B- and T-Zellen, sowie endotheliale Vorläuferzellen enthält. Wir konnten nachwiesen, dass diese heterogene Zellpopulation die Heilung maßgeblich steuert und lokal dazu beiträgt, ein heilungsförderndes Milieu auszubilden.

Langfristig erhoffen wir uns mit dieser Forschung einen neuen zelltherapeutischen Ansatz zur Behandlung von Knochenheilungsstörungen zu entwickeln.