Molekulare Unfallchirurgie

Die Arbeitsgruppe Molekulare Unfallchirurgie untersucht die molekularen und zellulären Grundlagen klinisch relevanter Fragestellungen in der muskuloskeletalen Chirurgie mit dem Schwerpunkt pharmakologisch verwertbaren Signalereignissen.

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Osteoperose-Medikamente

Osteoporose und PTH

Denise Jahn, Jessika Appelt, Michael Amling, Serafim Tsitsilonis, Johannes Keller

Osteoporose stellt die weltweit häufigste Knochenerkrankung dar und ist mit einem hohen Risiko für osteoporotische Frakturen verbunden. Abgesehen von antiresorptiven Medikamenten, die den Knochenabbau durch Osteoklasten hemmen, ist Teriparatid, ein modifiziertes Fragment des menschlichen Parathormons, die einzige klinisch zugelassene Substanz, die die Knochenbildung durch Osteoblasten stimuliert. Obwohl Teriparatid ausführlich untersucht wurde, bleibt sein präziser Wirkmechanismus unklar, da dieser vom komplexen Zusammenwirken von Osteoblasten, Osteoklasten und anderen Zelltypen innerhalb der Knochenmikroumgebung beeinflusst wird. Mit Hilfe von in vitro und in vivo Ansätzen möchte unsere Gruppe die osteoanabole Wirkung von Teriparatid genauer untersuchen und zugrunde liegende Signalwege identifizieren, die gezielt eingesetzt werden können, um die therapeutische Wirkung von Teriparatid zu optimieren.