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Kieferrekonstruktion

Die Teilresektion des Oberkiefers (Maxillektomie) und des Unterkiefers wird bei Patienten mit ausgedehnten benignen oder malignen Tumoren sowie bei medikamentöser und strahleninduzierter Osteonekrose des Kiefers durchgeführt. Die Rekonstruktion solcher segmentaler Defekte wird meist mit autologen, mikrochirurgisch anastomosierten freien Lappen durchgeführt. Knochen, Muskel, Faszie und eventuell Haut mit nährenden Arterien und Venen werden von der Fibula, dem Beckenkamm oder der Scapula in die Empfängerregion transplantiert, um die Form und Funktion einschließlich Sprechen, Schlucken und habituellem Biss wiederherzustellen.

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Bedeutung der Wissenschaft für die Kieferrekonstruktion

Unterkiefer-Rekonstruktion mit einem 3-segmentalen freien Fibulalappen, Fixierung mit einer patientenspezifischen Titan-Rekonstruktionsplatte (virtuelle computergestützte Planung).

Die Teilresektion des Oberkiefers (Maxillektomie) und des Unterkiefers wird bei Patienten mit ausgedehnten benignen oder malignen Tumoren sowie bei medikamentöser und strahleninduzierter Osteonekrose des Kiefers durchgeführt. Die Rekonstruktion solcher segmentaler Defekte wird meist mit autologen, mikrochirurgisch anastomosierten freien Lappen durchgeführt. Knochen, Muskel, Faszie und eventuell Haut mit nährenden Arterien und Venen werden von der Fibula, dem Beckenkamm oder der Scapula in die Empfängerregion transplantiert, um die Form und Funktion einschließlich Sprechen, Schlucken und habituellem Biss wiederherzustellen.
Die Fixierung der freien Lappen an Ober- und Unterkiefer erfolgt mit Titanplatten und -schrauben. Konventionelle Plattensysteme, wie sie aus der Unfallchirurgie bekannt sind, erfordern intraoperatives manuelles Biegen, um den anatomischen Besonderheiten gerecht zu werden, was häufig zu einer schlechten Präzision der Implantatplatzierung führt, Schwachstellen in den manuell gebogenen Implantaten definiert und insbesondere in der rekonstruktiven Chirurgie zu einer unzureichenden Okklusionsposition führt. Daher wurde die konventionelle Verplattung zunehmend durch patientenspezifische Lösungen nach präoperativer virtueller Planung und computergestützter Konstruktion/Computer Aided Manufacturing (CAD/CAM) ersetzt.