Entwicklung kombinierter in-vivo Diagnostik

Sie befinden sich hier:

Entwicklung einer kombinierten in-vivo Diagnostik und Stimulation der frühen Kallusbildung mit quantitativem fokussiertem Ultraschall

Kooperationsprojekt mit dem Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie und Paris

Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Projekt startete am 01.04.2012 mit einer Projektlaufzeit von zwei Jahren und ist ein gemeinschaftliches Projekt mit Professor Carsten Perka vom Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie (CMSC) an der Charité und dem Laboratoire d'Imagerie Parametrique in Paris.

Das Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung eines Quantitativen UltraSchall (QUS) basierten, nicht-invasiven, nicht-ionisierenden Systems zur kombinierten Diagnose und Stimulation der frühen Kallusheilung an einem Ratten-Osteotomiemodell. Im Anschluss an in-vitro Untersuchungen werden zur Validierung 3D mikroelastische Modelle der Osteotomieregion entwickelt, die eine in-silico Modellierung der Ultraschallausbreitung durch Knochen und den Osteotomiespalt erlauben. Die optimalen Stimulationsintensitäten und Sequenzen für eine osteogene Differenzierung von mesenchmalen Stammzellen werden in-vitro in Zellkulturen ermittelt. Perspektivisch soll diese Methode in Knochenheilungsstudien am Kleintiermodell angewendet und das Konzept der kombinierten Diagnose- und Therapiekonzeptes in die klinische Praxis überführt werden.


Publikation zum Projekt: Preininger B, Hesse B, Rohrbach D, Varga P, Gerigk H, Langer M, Peyrin F, Perka C, Raum K. Histogram feature-based classification improves differentiability of early bone healing stages from micro-computed tomographic data. J Comput Assist Tomogr. 2012 Jul;36(4):469-76.