Immunzellen in der Frakturheilung

Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt startete am 01. Januar 2012 mit einer Laufzeit von drei Jahren und ist ein gemeinschaftliches Projekt mit Prof. Dr. Hans-Dieter Volk vom Institut für Medizinische Immunologie der Charité.

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Das immunologische Umfeld beeinflusst die Frakturheilung

Ausgewählte lmmunzellen werden auf ihr therapeutisches Potential untersucht

Die frühe Phase der Knochenheilung ist entscheidend für das Heilungsergebnis, da die inflammatorische Phase die Heilungskaskade initiiert. Ergebnisse aus früheren Untersuchungen im Schaf und Menschen weisen darauf hin, dass in dieser frühen Phase regulatorische T Zellen einen positiven Effekt auf die Frakturheilung haben, während sich CD8+ zytotoxische T Zellen negativ auswirken. Basierend auf diesen Daten stellen wir die Hypothese auf, dass die spezifische Balance zytotoxischer und regulatorischer T Zellen im lokalen immunologischen Umfeld die Voraussetzung für einen erfolgreichen Heilungsverlauf darstellen.

Dieses Projekt wird unter Berücksichtigung der an der Heilung beteiligten Gewebe die positiven und negativen Effekte ausgewählter Immunzellsubpopulationen auf die Frakturheilung untersuchen. Im daraus abgeleiteten experimentell-therapeutischen Ansatz werden diese Immunzellsubsets gezielt selektiv beeinflusst, um eine Verbesserung der Frakturheilung zu erreichen.

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