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Bildung einer extrazellulären Matrix

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Bildung extrazellulärer Matrix und die Bedeutung der lokalen Umgebung

Humane Fibroblasten im OptiMaix TM Scaffold [Aktin (grün), Zellkerne (blau), von Zellen gebildetes Fibronektin (rot)]

Zellen sind über ihr Zytoskelett physikalisch wie auch biochemisch mit ihrer externen Umgebung vernetzt. Dadurch sind sie fähig ihre lokale Umgebung wahrzunehmen und aktiv mit ihr zu interagieren. Die von den Zellen gebildete extrazelluläre Matrix (ECM) ist Teil dieser Umgebung. Sie beeinflusst das Zellverhalten und definiert gleichzeitig die mechanischen Eigenschaften auf makroskopischer Ebene.

Der Schwerpunkt dieses Projekts liegt darin, den Einfluss mechanischer Stimulation auf das Verhalten von Zellen innerhalb einer 3D Matrix in Hinblick auf die intrazelluläre (Aktin, Mikrotubuli) und extrazelluläre strukturelle Organisation (Produktion von ECM, vor allem Kollagen, Elastin und Fibronektin) zu verstehen.

Das Ziel ist es, einen Einblick in den Bauplan der Zelle für den Aufbau krafttragender Matrixstrukturen zu erlangen und den Adaptationsprozess in Reaktion auf eine Veränderung der lokalen mechanischen Umgebung zu verstehen.