WPE1852_460x337.jpg

Bioreaktorsystem

Sie befinden sich hier:

Bioreaktorsystem

Das Design des Bioreaktors wurde durch die Idee motiviert, die Situation der Knochenheilung in einem etablierten Schaf-Osteotomiemodell durch ein in vitro System nachzubilden. Jede einzelne Reaktoreinheit erlaubt die Übertragung unterschiedlichster Kompressions- und Lastmuster auf 3D Konstrukte, die das Frakturhämatom oder den weichen Kallus nachbilden. Dies geschieht in einem geschlossenen System unter dynamischer Zellkultur (Mediumzirkulation) und unter online-Kontrolle der wichtigsten Kulturparameter wie Sauerstoffpartialdruck und pH-Wert. Der Gasaustausch findet über eine Membran innerhalb der einzelnen Reaktoreinheiten statt. Durch den Einsatz von Gasmischeinheiten ist es möglich, die oben genannten Versuche auch unter Veränderung der Umgebungsbedingungen, z.B. unter Hypoxie, durchzuführen.

Als besonderes Merkmal können die mechanischen Eigenschaften zellbesiedelter Konstrukte in situ gemessen und deren Veränderungen über den Kulturverlauf verfolgt werden. So ist es möglich den Einfluss zellulärer Prozesse auf die makroskopischen mechanischen Eigenschaften zu untersuchen.