Anteriore zervikale Wirbelfusion

Dr. med. vet. Anne-Marie Pobloth

 

 

Sie befinden sich hier:

Histologischer Querschnitt des zervikalen Wirbelsegments C3-C4 in der Safranin Orange van Kossa Färbung fusioniert mittels intervertebralem Cage

Ein Forschungsschwerpunkt stellt die zervikale Wirbelfusion dar. Die intervertebrale Spondylodese ist eine der häufigsten operativen Eingriffe zur Behandlung von Instabilitäten der Wirbelsäule sowie degenerativer und traumatischer Bandscheibenerkrankungen. Die Verwendung von autologem Knochenmaterial, zumeist gewonnen aus dem Beckenkamm, stellt noch immer den Goldstandard zur Erlangung einer knöchernen Fusion dar. Aufgrund der mit diesem zusätzlichen Eingriff verbundenen Entnahmemorbidität (Schmerzen, Blutungen) widmen wir uns alternativen Strategien zur Erlangung einer schnellen und stabilen Wirbelfusion.

Druckmessung in der Bandscheibe C2-C3

Die vorhandenen Belastungen im Bereich der Bandscheibe werden im Wirbelsäulenmodell näher charakterisierte. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen der Verbesserung von Implantaten und alternativen Therapieansätzen.