Translationale Forschungsprojekte

Durch unsere praxisnahe Forschung auf den Gebieten der Orthopädie und Unfallchirurgie verbessern wir die Patienten-versorgung und schaffen Innovationen bei Implantaten im Bereich des Gelenkersatzes und der Frakturversorgung. Auf Baisis eines besseres Verständnis der Biologie der Heilung entwickeln wir neue Therapieformen und Produkte zur Beschleunigung der Heilung. Für die Übertragung in die klinische Praxis arbeiten wir eng mit nationalen und internationalen Partnern aus Industrie und Forschung zusammen.

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Translationale Projekte - Therapie

Neuartige Therapie für Muskelregeneration

HIPGEN - Eine multizentrische Phase III Studie

HIPGEN zielt darauf ab, die erste regenerative Therapie zur Verbesserung der Wiederherstellung Chirurgisch bedingter Muskelverletzungen zur Marktreife zu führen. Der Schwerpunkt der HIPGEN Studie sind Patienten, die in Folge einer Hüftfraktur eine Hüftgelenkersatz erhalten. Im Rahmen des HIPGEN Projekts wird eine multizentrische Phase III Studie an 240 Patienten mit Hüftfraktur durchgeführt, um der Wirksamkeit und Verträglichkeit allogener PLX-PAD Zellen zur Verbesserung der Heilung nach dem chirurgischen Eingriff zu testen.

Translationale Projekte - Diagnostik

Diagnostische Bewertung von Knochenheilungsstörungen

Entwicklung eines Diagnostik-Schnelltests

Bei 5-15% der Patienten kommt es zu Heilungsstörungen und der Knochen wächst nur sehr langsam oder gar nicht zusammen. Derzeit gibt es keine Möglichkeit das Heilungsergebnis eines Knochenbruchs frühzeitig vorherzusagen. Aktuell führen wir eine prospektive klinische Validierungsstudie der CD8+TEMRA Zellen als präoperativer, prognostischer Biomarker zur Vorhersage des Heilungsergebnisses nach Fraktur durch. Dies ermöglicht die Entscheidung über notwendige additive Therapien, wie beispielsweise den Einsatz von Wachstumsfaktoren oder geeigneten Zelltherapien bereits in der Primärversorgung, die für den Routineeinsatz nicht geeignet sind.

Diagnose von Kreuzschmerzen

Rund um die Uhr Messungen von Haltung, Form und Bewegung der Wirbelsäule

Wir haben diagnostische Geräte entwickelt und validiert, die die Messung von Haltung, Form und Bewegung der Wirbelsäule während alltäglicher Aktivitäten ermöglichen. Diese Messgeräte sind Kabellos, am Körper tragbar und erlauben Langzeitmessungen von bis zu 24 Stunden ohne Einschränkungen für die Patienten. Dadurch ermöglicht unsere funktionelle Analyse eine umfassendere Diagnose von Patienten mit Kreuzschmerzen als die derzeit gängigen klinischen Diagnoseansätze. Sie hat auch den Vorteil, das die Patienten keiner Röntgenstrahlung ausgesetzt werden. 

 

 

Diagnose von in vivo Belastungen

OrthoLoadLab

Ziel des OrthoLoadLabs ist die direkte Translation von Wissenschaft und Forschung in die industrielle Entwicklung und klinische Anwendung.  Produkte lokaler Medizintechnikunternehmen werden hinsichtlich Funktion und Belastbarkeit analysiert und Neuentwicklungen an physiologische Anforderungen optimiert um die Sicherheit von endoprothetischen Produkten zu erhöhen. Daher umfasst das Angebot neben der Analyse des klinischen Outcomes und der Funktionalität, auch den Zugriff auf weltweit einzigartige wissenschaftlich fundierte Datensammlungen, welche durch ihre wissenschaftlichen Ausarbeitungen abgesicherte Informationen für die industrielle Produktentwicklung anbieten.

Translationale Projekte - Prävention

Biomechanische Gang- und Laufanalyse

RunScan

RunScan ist die biomechanische Gang- und Laufanalyse des JWI. Auf Basis einer umfassenden Eingangsuntersuchung und moderner Analyseverfahren beurteilen wir Gang- und Laufverhalten von von Patienten, Freizeit- oder Leistungssportlern. Bei der Untersuchung der Lauftechnik der untersuchten Person betrachten wir den gesamten Körper unter biomechanischen Gesichtspunkten und neuester Forschungserkenntnisse. Auf diese Weise identifizieren wir Fehler im Bewegungsablauf, erkennen Ursachen von Schmerzen und Verletzungen im Bewegungsapparat und decken Defizite in der Lauftechnik auf.