Bone metabolism and vascular calcification: understanding the immunological regulatory network of the bi-directional interplay

Für ein Gemeinschaftsprojekt der Gruppen von Nina Babel und Sven Geißler am BIH Center for Regenerative Therapien suchen wir einen Studenten in Biologie, Biochemie, Liefe Science oder verwandten Hintergründen, der die Masterarbeit im Rahmen des Forschungsprojektes erstellt.

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Forschungshintergrund und Umfang der Arbeit

Atherosklerotische Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weltweit die häufigste Todesursach. Die Atherosklerose im Spätstadium ist mit Verkalkungen innerhalb der Gefäßwand verbunden, die der Knochenbildung ähneln. Darüber hinaus zeigten klinische Studien, dass ein gestörter Knochenstoffwechsel, wie bei der Osteoporose, das Risiko für Gefäßverkalkungen erhöht, was auf ein direktes Zusammenspie hindeutet. Kontrastierende Hypothesen über die positiven und negativen Auswirkungen osteoporotischer Medikamente wie Bisphosphonate, Vitamin D und Kaziumergänzungen auf die Gefäßerkalkung erfordern weitere Untersuchungen. Die Verwendung eines humanen In-vitro-Modells zur Gefäßverkalkung zur Untersuchung der beteiligten Prozesse könnten das aktuelle Verständnis erweiteren.

Experimentelle Ansätze:

  • Kultivierung und Charakterisierung von primären vaskulären glatten Muskelzellen (SMC) in verschiedenen Kulturmedien
  • Osteogene Differenzierung von SMC unter dem Einfluss von osteoporotischen Medikamenten
  • Beurteilung des osteogenen Differenzierungspotenzials durch Messung der alkalischen Phosphataseaktivität, Phosphatassy, Alizarinrotfärbung und Genexpressionsanalyse

Anforderungen:

Die Bewerber sollten ein starkes Interesse daran haben, ein Forschungsprojekt selbständig durchzuführen, einschließlich praktischer Arbeiten und Literaturrecherche. Neben einer gründlichen Einführung in die oben beschriebenen Methoden bietet das Projekt die Möglichkeit, verschiedene Techniken im Zusammenhang mit der Kultivierung und Charakterisierung primärer menschlicher Zellen zu erlernen, wie die Durchflusszytometrie, die Immunfluoreszenzfärbung und die quantitavive Echtzeit-PCR. Frühere Erfahrungen in der allgemeinen Laborarbeit und in der Zellkulturtechnik sind von Vorteil. Für Interessierte, die nur über begrenzte Laborerfahrung verfügen, ist ein Praktikum vor der Masterarbeit verhandelbar und hängt vom Erfahrungsgrad des Bewerbers ab. Fließendes Englisch wird vorausgesetzt.

Wir freuen und auf die Unterstützung.

Contact           Wera Pustlauk (wera.pustlauk@charite.de)