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01.11.2012

Bill Taylor wechselt an die ETH Zürich

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Bill Taylor bei seiner Verabschiedung

Der Ingenieur folgt dem Ruf der Schweizer Hochschule zum ordentlichen Professor für Bewegungsbiomechanik.

William R. Taylor, PhD, langjähriger Mitarbeiter des Julius Wolff Instituts der CharitéUniversitätsmedizin Berlin und des Centrums für Sportwissenschaft und Sportmedizin Berlin wechselt ab November 2012 an die ETH Zürich. Der Ingenieur folgt dem Ruf der Schweizer Hochschule zum ordentlichen Professor für Bewegungsbiomechanik.

William Taylor war mehrere Jahre Gruppen- und Projektleiter am Julius Wolff Institut und entwickelte mit seinem Team der Muskuloskeletalen und Funktionalen Analyse, insbesondere auch in Zusammenarbeit mit Markus Heller, der im August an die Universität Southampton ging, innovative Methoden für die Erfassung skelettaler Kinematik und die Erkennung pathologischer Bewegungsmuster.

Der 1972 in Portsmouth geborene Brite studierte Maschinenbau an der University of Bath, wo er 1999 auch seine Dissertation ablegte. Nachdem er als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Sulzer Medica AG in Winterthur (Schweiz) und am Prince of Wales Hospital in Sydney (Australien) Erfahrungen gesammelt hatte, kam er 2000 an das Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie der Charité. Dort arbeitet er im Forschungslabor der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie und baute zusammen mit seinem Kollegen ein Forscherteam auf, das heute weltweit Anerkennung findet. Seine wissenschaftlichen Ergebnisse und Entwicklungen bei der Erfassung von Kinematik und Bewegungsmustern erleichtern die exakte Evaluierung des Krankheitsstadiums von Patientinnen und Patienten. Dies ermöglicht eine frühzeitige Erkennung neuromotorischer Pathologien.

Auch in der Lehre engagierte sich William Taylor, so etwa beim Aufbau der Berlin-Brandenburg School for Regenerative Therapies (BSRT), einer Graduiertenschule der DFG Exzellenzinitiative. Den Doktoranden der BSRT und jungen Postdocs gab er dabei grundlegende Kenntnisse der Muskuloskeletale Biomechanik weiter und begeisterte die Teilnehmer mit seiner anschaulichen und praxisnahen Vermittlung des Forschungsfeldes.

An der ETH Zürich wird William Taylor auch künftig seine biomechanischen Arbeiten fortsetzen. Dabei konzentriert er sich insbesondere auf die bessere Frühidentifikation von Patienten mit neuromotorischen Defiziten wie beispielsweise Parkinson.

Wir danken William Taylor für seine langjährige und engagierte Arbeit an unserem Institut und wünschen ihm für die bevorstehenden Herausforderungen viel Freude und weiterhin viel Erfolg.



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