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23.05.2013

Ines Kutzner gewinnt Best Experimental Study Award 2013

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Studie untersucht die Belastung der Knie- und Hüftgelenke beim Vibrationstraining.

Ines Kutzner, wissenschaftliche Mitarbeiter am Julius Wolff Institut der CharitéUniversitätsmedizin Berlin wurde anlässlich der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Biomechanik in Neu-Ulm mit dem Best Experimental Study Award 2013 ausgezeichnet.

In ihrer Arbeit "Die Belastung des Knie- und Hüftgelenks beim Vibrationstraining" untersuchte sie und ihr Team der Instrumentierten Implantate welchen Belastungen die Gelenke beim Vibrationstraining ausgesetzt sind. Dieses Training, bei dem Frequenzen zwischen 5 und 50 Hz in den Körper eingeleitet werden, ist in den letzten Jahren immer populärer geworden. Umstritten ist jedoch, welche Vorteile bzw. mögliche Risiken mit dem Training verbunden sind. Das Team zeigte nun erstmals, dass die auftretenden Maximalkräfte geringer sind als bei den meisten Alltagsaktivitäten. Die Belastung des Kniegelenks war während des Vibrationstrainings jedoch ca. 40% größer als die des Hüftgelenks. Um mögliche Risiken des Vibrationstrainings ausschließen zu können, müssen weitere Studien zeigen welchen Effekt die Kräfte bei den verwendeten hohen Frequenzen auf das natürliche Gelenk oder den künstlichen Gelenkersatz hat.

Der Best Experimental Study Award wurde in diesem Jahr erstmalig von der Firma Advanced Mechanical Technology, Inc. (AMTI) für die beste experimentelle Studie vergeben. Das Preisgeld beträgt 1.000 EUR.



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