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07.08.2010

Millionenförderung für Forschungslabore

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Julius Wolff Institut erhält 4,7 Mio. Euro EFRE-Zuwendung für Speziallabore.

Für den Ausbau von Applikationslaboren zur muskuloskeletalen Forschung wird das Julius Wolff Institut der CharitéUniversitätsmedizin Berlin zukünftig vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt. Das Institut hatte zusammen mit dem Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie (CMSC) und dem Muskuloskeletal Research Center Berlin (MRCB) einen Antrag auf Co-Finanzierung eingereicht. Für die Beschaffung von Geräten, Speziallaborausstattung, Hardware sowie Dokumentations- und Qualitätssicherungssystemen erhält das Institut in den kommenden drei Jahren insgesamt 4,7 Millionen Euro von der Europäischen Union. 

Damit wird das Forschungshaus Nord am Charité Campus Virchow-Klinikum (ehemalige Zahnklinik) weiter ausgebaut und die notwendige Infrastruktur für die Erforschung von Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates geschaffen. Die neuen Labore werden nach "Good Labour Practice"-Richtlinien ausgestattet und bieten Wissenschaftlern die erforderlichen technischen Rahmenbedingungen, um nach gesetzlichen und behördlichen Regelungen zulassungsgerecht arbeiten zu können. Dies umfasst beispielsweise forschungsbegleitendes Monitoring.

Bereits ab dem nächsten Jahr werden in den Laboren Implantate zur Knochenregeneration, Zelltherapeutika, die die Knochenheilung beschleunigen und Faktoren, die der Regeneration dienen, erforscht und entwickelt, mit dem Ziel diese in die praktische Anwendung zu überführen. Durch die enge inhaltliche und räumliche Nähe zum Berlin-Brandenburger Centrum for Regenerative Therapies (BCRT), welches bereits im Erdgeschoss des Gebäudes arbeitet, können Produkte, Therapien und Verfahren schnell in die Praxis gebracht werden. Als Translationszentrum ermöglicht das BCRT für Einrichtungen der Grundlagenforschung Business Checks und Patentrecherche an. "Damit können wir die Lücke zwischen Forschung und Anwendung schließen und uns als exzellentes Zentrum für muskuloskeletale Forschung in Deutschland weiter etablieren," sagt Prof. Dr. Georg Duda, Leiter des Julius Wolff Instituts. Das Institut beschäftigt sich seit Jahren mit Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates und leitet auch einen Sonderforschungsbereich zum Thema Knochenheilung.



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