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10.10.2011

Peter Westerhoff gewinnt Berliner Science Slam

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Der promovierende Medizintechniker gibt in seinem 10minütigen Vortrag praktische Hinweise für Biertrinker.

Mit sportlichem Einsatz, wichtigen Hinweisen für den Alltag und jeder Menge Humor gewann Peter Westerhoff den Berliner Science Slam im SO36. Der promovierende Medizintechniker vom Julius Wolff Institut der Charité erklärte anschaulich und humorvoll die Funktionsweise und Ergebnisse von instrumentierten Implantaten, an denen er mit seinen Kollegen forscht. Die von den Wissenschaftlern um Prof. Dr. Georg Bergmann entwickelten Implantate beinhalten eine Messeelektronik, mit der Kräfte und Temperaturen direkt im Patienten gemessen werden können.

Mit seinen alltagsnahen Beispielen und Anwendungen gewann Westerhoff von Beginn an die Sympathie des Publikums: Am Beispiel eines Fußballs, den er virtuos jonglierte und danach quer durch den Saal schoss, machte er deutlich wie eine mechanische Kraft zur Beschleunigung eines Objektes führen kann. Für die Biertrinker unter den über 500 Gästen hatte er einen praktischen Hinweis parat, der von vielen Anwesenden mit Jubel quittiert und sogleich in die Tat umgesetzt wurde: "Die Belastung des Schultergelenkes ist aufgrund des langen Hebelarmes beim Anstoßen viel grösser ist, als beim eigentlichen Trinken." Folglich empfahl Westerhoff eher das Trinken und weniger das Anstoßen.

Der Applaus der Zuschauer, mit dem die jeweils 10minütigen Beiträge bewertet wurden, brachte Westerhoff am Ende den wohlverdienten Sieg des 1. Science Slam nach der Sommerpause ein.

Neben Messungen zu alltäglichen Belastungen des Schultergelenks untersuchen die Forscher des Julius Wolff Instituts auch die Kräfte und Temperaturentwicklungen im Knie- und Hüftgelenk. Ziel der Untersuchungen ist es, die tatsächlich wirkenden Belastungen von Gelenken zu messen, um Hinweise für Therapie- und Handlungsempfehlungen zu geben und künstliche Gelenke und Implantate weiter zu optimieren.

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Artikel in der Berliner Morgenpost und junge Welt



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