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01.03.2013

Philipp Damm gewinnt Posterpreis

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Das Team zeigt Ergebnisse der wirkenden Reibungen am künstlichen Hüftgelenk.

Philipp Damm, Doktorand am Julius Wolff Institut der CharitéUniversitätsmedizin Berlin wurde auf dem Endoprothetikkongress mit dem Posterpreis ausgezeichnet.

In seiner Arbeit "Messung der in vivo wirkenden Reibung am künstlichen Hüftgelenk" zeigten er und sein Team der Instrumentierten Implantate die weltweit ersten Messdaten zur in vivo wirkenden Reibung im künstlichen Hüftgelenk (Keramik/Polyethylen-Paarung). Das Team fand heraus, dass sich die Reibung im Hüftgelenk beim Gehen im Verlauf eines jeden Schrittes ändert. So steigt der Reibkoeffizient während der Standphase kontinuierlich an und erreicht seinen maximalen Wert während der Schwungphase. Die hohen Reibkoeffizienten  während der Schwungphase deuten darauf hin, dass es hier wahrscheinlich bei jedem Schritt zu einer kurzen Phase der Trockenreibung kommt. Das Team möchte dies nun mit Hilfe weiterer in vivo Messungen untersuchen, ob und wie sich die Reibung im künstlichen Hüftgelenk im post operativen Verlauf verändert.

Der Endoprothetikkongress mit Schwerpunkt auf Hüft- und Knieendoprothetik fand 2013 zum sechsten Mal in Berlin statt und wird von drei etablierten Einrichtungen der Endoprothetik mit unterschiedlichem Versorgungsauftrag durchgeführt: dem Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie der Charité, der HELIOS ENDO-Klinik in Hamburg sowie der OCM-Klinik in München.



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