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Univ.- Prof. Dr.-Ing. Georg Bergmann

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Georg Bergmann wurde 1947 in Berlin geboren. An der Technischen Universität Berlin studierte er Maschinenbau und Biomedizintechnik. 1974 begann er seine Forschungstätigkeit im Biomechanik Labor des Oskar-Helene-Heims, der Orthopädischen Klinik der Freien Universität Berlin. Nach seiner Promotion 1981 war er 1982/83 an der Harvard Medical School in Boston tätig. Er habilitierte 1995 und ist seit 2003 Professor an der CharitéUniversitätsmedizin Berlin. 2008 gründete er zusammen mit Georg Duda das Julius Wolff Institut, in welchem die Forschungstätigkeiten beider Gruppen sich auf ideale Weise ergänzen. In 2017 ist er in seinen wohlverdienten Ruhestand gegangen.

Seit 1980 arbeitete Georg Bergmann an der Idee, die Belastung künstlicher Gelenke mittels eingebauter Sensoren, induktiver Energieversorgung und telemetrischer Datenübertragung zu messen. Das war beim damaligen Stand der Elektronik noch eine große technologische Herausforderung und war zuvor noch nie bei einer größeren Anzahl von Patienten und über einen längeren Zeitraum hinweg gelungen. Nach vieljähriger Entwicklungsarbeit war 1988 die erste Implantation einer instrumentierten Hüftendoprothese möglich. Die Messtechnik wurde seitdem ständig weiterentwickelt.

Instrumented Implants