Das Bild zeigt rechts ein Trichterglas mit blauer Flüssigkeit und Glasstab zum Umrühren. Daneben steht ein Reagenzglasständer mit Reagenzgläsern, die ebenfalls blaue Flüssigkeit enthalten. Im Hintergrund ist ein Forscher zu sehen, der in der rechten Hand eine Pipette hält.

10-08-12 Richtfest CSSB

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Richtfest für CSSB-Sportforschungshalle gefeiert

Bauliche Fertigstellung im Dezember 2010

12.08.2010 in Berlin

Mit zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Forschung, sowie den beteiligten Handwerkern wurden die Fertigstellung des Rohbaus und das Aufsetzen des Dachstuhls der neuen Sportforschungshalle des Centrums für Sportwissenschaft und Sportmedizin Berlin (CSSB) feierlich gewürdigt.

In Vertretung des Bundesgesundheitsministers übermittelte Stefan Kapferer, Staatssekretär des Bundesministeriums für Gesundheit, Grußworte der Bundesregierung. Von der Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport nahm der Staatssekretär für Sport, Thomas Härtel an den Feierlichkeiten teil und würdigte den Bau der Sportforschungshalle als eine vorbildliche Investition in die Zukunft des Breiten- und Spitzensports.

Der an der Hannoverschen Straße in Berlin Mitte gelegene 2.500 qm große Hallenkomplex beherbergt eine 3-Feld-Halle, eine Mehrzweckhalle, einen Kraftraum sowie einen Multimediaraum. Der Neubau wird zukünftig von Wissenschaftlern des CSSB sowie Studenten des Instituts für Sportwissenschaft und des Hochschulsports der Humboldt-Universität zu Berlin genutzt.

Die Sportforschungshalle ergänzt damit das jüngst renovierte und modernisierte Büro- und Laborgebäude des fachübergreifenden Sportzentrums aus Charité und HU.

Durch komplexe Messsysteme können in der Sportforschungshalle bewegungstechnische und sportwissenschaftliche Analysen im großen Format durchgeführt werden. Mithilfe von speziellen Kameras und Kraftmessplatten, die im Boden eingelassen sind, können die Bewegungen einzelner Sportler und Sportlerinnen und gleichzeitig auch ganzer Mannschaften beobachtet werden. Spitzensportlern kann so geholfen werden, ihre Leistungen und Techniken zu verbessern. Gleichzeitig werden für Patienten neue Methoden und Therapiekonzepte entwickelt und getestet, die zur Prävention und Rehabilitation dienen.

Trotz der im ersten Halbjahr 2010 andauernden schlechten Wetterverhältnisse ist die bauliche Fertigstellung der Sportforschungshalle, die als Passivhaus gebaut wird, für Dezember 2010 geplant.

Im Anschluss an die Grußworte und Ansprachen trug der Handwerksmeister der ausführenden Baufirma den traditionellen Richtspruch vor und übermittelte Glückwünsche für die Zukunft:

[…] Hoch lebt die Kunst und Wissenschaft,
die solch Häuser baut und Werte schafft,
schon in der allerältesten Zeit
galt unsere Kunst stets weit und breit.

Die Feierstunde hat geschlagen
nach vielen arbeitsreichen Tagen,
es ruhet die geübte Hand,
die Richtkron´ grüßet froh ins Land.

Die Halle ist jetzt aufgerichtet,
wozu uns Fürsorg hat verpflichtet,
damit frisch, fromm, fröhlich, frei
an Leib und Seele jeder sei. […]

Beim anschließenden, traditionellen Richtschmaus konnten sich alle beteiligten Akteuren und Gäste vom Inneren des Rohbaus überzeugen und sich über die Sportforschungshalle und deren Zukunft austauschen.